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Kann CMD Kopfschmerzen verursachen?

Druck an der Schläfe und ein verspannter Kiefer hängen oft zusammen. Wann eine CMD hinter deinen Kopfschmerzen steckt und wie du das selbst prüfen kannst.

Moritz Scherer
Von Moritz SchererStaatlich anerkannter Physiotherapeut
9 Min Lesezeit

Es drückt an der Schläfe, oft schon mittags, und manchmal zieht der Schmerz bis vor das Ohr. Vielleicht merkst du nebenbei, dass dein Kiefer verspannt ist oder dass du beim Konzentrieren die Zähne aufeinanderbeißt. Damit bist du in guter Gesellschaft, denn Kopfschmerzen gehören zu den Beschwerden, die bei Kieferproblemen besonders häufig dazukommen.

Hier erfährst du, wann eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) tatsächlich hinter deinen Kopfschmerzen stecken kann, wie sie sich von Migräne und Spannungskopfschmerz unterscheidet und wie du mit einem kurzen Test selbst prüfst, ob dein Kiefer mitspielt.

Kurz gesagt

Ja, eine CMD kann Kopfschmerzen verursachen. Die internationale Kopfschmerzklassifikation beschreibt dafür einen eigenen Kopfschmerz, der meist an der Schläfe sitzt und bei Kauen, Pressen oder Kieferbewegungen zunimmt (ICHD-3, 2018). Zusätzlich treten Migräne und Spannungskopfschmerz deutlich häufiger zusammen mit einer schmerzhaften CMD auf, ohne dass klar ist, was was auslöst (Réus et al., 2022; Voß et al., 2024).

  • Lässt sich dein gewohnter Kopfschmerz durch Druck auf den Schläfenmuskel auslösen, spricht das für eine Beteiligung des Kiefers.
  • Ein Kopfschmerz durch die CMD sieht oft aus wie Migräne oder Spannungskopfschmerz, deshalb ist die Unterscheidung schwierig.
  • Schiene und Physiotherapie können helfen, die Studienlage dazu ist aber noch dünn.

Kann der Kiefer wirklich Kopfschmerzen machen?

Ja, und das ist offiziell anerkannt. Die Internationale Klassifikation der Kopfschmerzerkrankungen (ICHD-3) führt unter der Nummer 11.7 den „Kopfschmerz zurückzuführen auf eine CMD“. Gemeint ist ein Kopfschmerz, der von Kiefergelenk, Kaumuskeln oder den umliegenden Strukturen ausgeht (ICHD-3, 2018). Auch das US-Forschungsinstitut für Zahnmedizin (NIDCR) zählt Kopfschmerzen in Verbindung mit einer CMD zu den drei großen Gruppen der Kiefererkrankungen (NIDCR, 2026).

Für die Diagnose muss zuerst eine schmerzhafte Störung an Kiefergelenk oder Kaumuskeln vorliegen. Dazu kommen mindestens zwei von drei Hinweisen. Der Kopfschmerz hat zeitgleich mit der CMD begonnen, er wird durch Kauen, Kieferbewegungen oder Pressen und Knirschen stärker, oder er lässt sich bei der Untersuchung durch Druck auf den Schläfenmuskel oder durch Bewegen des Kiefers auslösen. Außerdem darf keine andere Kopfschmerzdiagnose besser passen (ICHD-3, 2018).

Typischerweise sitzt dieser Schmerz an einer oder beiden Schläfen, vor dem Ohr oder im Bereich des großen Kaumuskels an der Wange. Nach Zahnschmerzen ist die CMD laut der Klassifikation die häufigste Ursache für Schmerzen im Gesicht (ICHD-3, 2018).

Wie oft treffen Kopfschmerzen und CMD zusammen?

Die beiden Beschwerden kommen auffällig oft gemeinsam vor. Eine internationale Übersichtsarbeit hat neun Studien mit Erwachsenen ausgewertet. Eine schmerzhafte CMD ging dort mit Spannungskopfschmerz, Migräne und vor allem mit chronischen Kopfschmerzen einher. Ein Knacken oder eine Gelenkstörung ohne Schmerzen zeigte dagegen keinen solchen Zusammenhang (Réus et al., 2022).

Eine europäische Meta-Analyse mit 13 Querschnittsstudien, geleitet von Teams aus Brüssel und Rom, kam zu einem ähnlichen Bild. Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerz hatten deutlich häufiger eine CMD als Menschen ohne Kopfschmerzen, besonders häufig bei chronischer Migräne. Betroffen waren vor allem die Kaumuskeln, während reine Gelenkprobleme nicht häufiger auftraten (Bizzarri et al., 2024).

Die Gewissheit dieser Ergebnisse ist allerdings nur sehr niedrig bis niedrig (Réus et al., 2022). Eine Übersicht aus Hamburg und Malmö betont, dass sich aus den bisherigen Studien kaum ablesen lässt, was Ursache und was Folge ist. Psychosoziale Faktoren wie Stress könnten beide Beschwerden zugleich beeinflussen und den Zusammenhang dadurch größer erscheinen lassen, als er ist (Voß et al., 2024).

Ist es Spannungskopfschmerz, Migräne oder der Kiefer?

Genau hier wird es knifflig. Spannungskopfschmerzen fühlen sich meist dumpf und drückend an, manchmal wie ein zu enger Hut. Sie werden bei Bewegung nicht stärker, und Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit fehlen (gesundheitsinformation.de, 2022). Ein Kopfschmerz durch die CMD kann sich ganz ähnlich anfühlen. Die Klassifikation räumt selbst ein, dass sich beide überschneiden, und empfiehlt bei unsicherer CMD-Diagnose, den Kopfschmerz als Spannungskopfschmerz einzuordnen (ICHD-3, 2018).

Auch Migräne und Kiefer sind schwer auseinanderzuhalten. In einer US-Therapiestudie mit 185 Teilnehmenden, die sowohl eine muskuläre CMD als auch Migräne oder Spannungskopfschmerz hatten, erfüllten 61,6 Prozent zusätzlich die Kriterien für einen Kopfschmerz durch die CMD. Bei den Teilnehmenden mit Migräne waren es 70,1 Prozent, bei Spannungskopfschmerz 54,1 Prozent. Am deutlichsten hing er damit zusammen, wie oft der Kopfschmerz auftrat und ob die Untersuchung Schmerzen in den Kaumuskeln auslöste. Für dich heißt das: Du kannst beides gleichzeitig haben, eine Migräne und einen Kopfschmerz, an dem dein Kiefer beteiligt ist (Tchivileva et al., 2021).

Eine finnische Studie hat 530 Menschen über elf Jahre begleitet. Wer zu Beginn muskulär bedingte Kieferschmerzen hatte, berichtete später häufiger von Spannungskopfschmerzen, während sich für Migräne kein einheitlicher Zusammenhang zeigte (Ashraf et al., 2022).

Woran merkst du, dass dein Kiefer mitspielt?

Diese Hinweise lassen sich direkt aus den Diagnosekriterien und den typischen CMD-Beschwerden ableiten (ICHD-3, 2018; NHS, 2023):

  • Der Schmerz sitzt an der Schläfe, vor dem Ohr oder an der Wange.
  • Er wird beim Kauen, beim Gähnen oder beim Zähnepressen stärker.
  • Dein Kiefer schmerzt auch selbst, knackt oder lässt sich nicht ganz öffnen.
  • Druck auf den Schläfenmuskel löst genau den Schmerz aus, den du kennst.
  • Kopf- und Kieferschmerzen haben ungefähr zur gleichen Zeit angefangen.

Wenn du nachts knirschst oder tagsüber presst, kann das laut einer Übersichtsarbeit bestehende Kopfschmerzen verstärken, vor allem zusammen mit einer CMD (Voß et al., 2024). Mehr über Kopfschmerzen am Morgen nach dem Knirschen liest du im Artikel Kann Zähneknirschen Kopfschmerzen verursachen?. Zieht der Schmerz eher vom Nacken in den Hinterkopf, hilft dir der Beitrag Kann CMD Nackenschmerzen verursachen? weiter.

Probier es aus: der Schläfen-Check

Diesen Test zeige ich in der Physiotherapie als Erstes, wenn jemand mit Kopfschmerzen und Kieferbeschwerden kommt. Er orientiert sich an dem, was auch bei der Untersuchung geprüft wird, nämlich Druck auf den Schläfenmuskel und Bewegung des Kiefers. Am meisten verrät er, wenn du gerade leichte Kopfschmerzen hast.

  1. Setz dich aufrecht hin und lass die Schultern locker.
  2. Leg zwei Finger auf deine Schläfe, ungefähr zwischen dem äußeren Augenwinkel und der Oberkante deines Ohrs.
  3. Beiß kurz die Zähne zusammen. Spürst du, wie sich darunter ein Muskel anspannt, liegst du richtig.
  4. Lass locker und drück dann fünf Sekunden lang mit gleichmäßigem, deutlichem Druck auf diese Stelle.
  5. Wiederhol das an der Wange vor dem Ohr, wo der große Kaumuskel sitzt, und danach auf der anderen Seite.
  6. Öffne den Mund zum Schluss langsam so weit, wie es angenehm geht, und schieb den Unterkiefer leicht nach rechts und links.

Achte darauf, ob dabei dein bekannter Kopfschmerz auftaucht oder stärker wird. Ein bloßes Druckgefühl zählt nicht. Ist es genau dein Schmerz, spricht das dafür, dass dein Kiefer beteiligt ist. Eine Diagnose ersetzt der Test nicht, er hilft dir aber beim Gespräch in der Zahnarztpraxis.

Was hilft gegen Kopfschmerzen vom Kiefer?

Eine französisch-belgische Übersichtsarbeit hat fünf Studien dazu ausgewertet. Eine Aufbissschiene senkte die Häufigkeit der Kopfschmerzen nach vier bis neun Monaten, aber noch nicht nach ein bis drei Monaten. Physiotherapie verringerte in zwei kleinen Studien die Stärke der Kopfschmerzen im Vergleich zu unspezifischen Übungen. Weil die Gewissheit niedrig bis sehr niedrig ist, halten die Forschenden eine Kombination aus beidem für überlegenswert, ohne die Wirkung sicher versprechen zu können (Demont et al., 2025).

Für den Moment

Außer beim Essen sollten deine Zähne auseinander sein (NHS, 2023). So erkläre ich diese Ruheposition in der Praxis: Die Lippen sind locker geschlossen, und die Zunge liegt entspannt am Gaumen. Eine Wärmflasche oder ein in ein Tuch gewickelter Kühlakku am Kiefer kann die Beschwerden lindern, genauso wie eine sanfte Massage der Kaumuskeln und weiche Kost (NHS, 2023). Sitzt der Kopfschmerz an der Schläfe, kannst du die Wärme auch dort ausprobieren.

Auf Dauer

Diese kurze Routine gebe ich meinen Patientinnen und Patienten mit. Sie dauert etwa fünf Minuten am Tag:

  • Schläfe und Wange lockern: Mit den Fingerkuppen kleine Kreise auf Schläfenmuskel und Kaumuskel ziehen, nur so fest, dass es angenehm bleibt.
  • Kontrolliert öffnen: Die Zungenspitze hinter den oberen Schneidezähnen lassen und den Mund zehnmal langsam öffnen und schließen.
  • Pressen bemerken: Mehrmals am Tag kurz prüfen, ob die Zähne aufeinanderliegen, und sie dann bewusst lösen.

Ein Kopfschmerztagebuch hilft dir, Auslöser zu erkennen (NHS, 2024). Notier dir dabei auch, ob du gepresst oder viel gekaut hast. Bei Schmerzmitteln lohnt sich der Blick auf die Häufigkeit, denn wer sie zu oft nimmt, kann dadurch häufiger Kopfschmerzen bekommen (gesundheitsinformation.de, 2022). Weitere Übungen findest du auf unserer Seite zu CMD-Übungen.

Wie JawBuddy dich dabei unterstützt

JawBuddy ist ein digitaler Begleiter für angeleitete Kieferübungen und Selbstmanagement. Damit kannst du die Übungen für Kiefer und Kaumuskeln angeleitet und regelmäßig in deinen Alltag einbauen.

JawBuddy ersetzt keine Notfallversorgung und keine individuelle Diagnose durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal.

Wann solltest du zum Arzt?

Kopfschmerzen haben viele mögliche Ursachen, und nur ein Teil davon kommt vom Kiefer. Laut dem britischen Gesundheitsdienst NHS solltest du sofort die 112 anrufen oder in die Notaufnahme gehen, wenn zu deinen Kopfschmerzen eines davon kommt (NHS, 2024):

  • Der Schmerz hat plötzlich begonnen und ist extrem stark.
  • Du spürst Taubheit oder Schwäche im Körper oder im Gesicht, oder du hattest einen Krampfanfall.
  • Sprechen, Gleichgewicht, Gehen oder Erinnern fallen dir schwer, oder du bist benommen und verwirrt.
  • Du verlierst deine Sehkraft, oder du hattest in den letzten drei Monaten eine Kopfverletzung.
  • Du hast sehr hohes Fieber, einen steifen Nacken oder starke Lichtempfindlichkeit, oder einen Ausschlag, der nicht verblasst, wenn du ein Glas darüber rollst.

Einen dringenden Termin in der Hausarztpraxis brauchst du, wenn Kopfschmerzen mit Sehstörungen oder Erbrechen einhergehen, wenn Husten, Niesen, Bücken oder Sport sie auslösen oder verstärken, oder wenn du Kopfschmerzen hast und gleichzeitig Kieferschmerzen beim Essen oder eine empfindliche Kopfhaut (NHS, 2024). Außerhalb der Sprechzeiten erreichst du den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117. Die letzte Kombination ist wichtig, weil sie ein Zeichen für eine Riesenzellarteriitis sein kann, eine Entzündung von Blutgefäßen an der Schläfe, die dringend behandelt werden muss. Unbehandelt kann sie zu einem Schlaganfall oder zur Erblindung führen, und bei Sehproblemen solltest du noch am selben Tag in einer Augenklinik untersucht werden (NHS, 2023).

Zeitnah, aber ohne Eile solltest du dich melden, wenn du regelmäßig Kopfschmerzen hast oder wenn sie trotz Selbsthilfe nicht besser werden (NHS, 2024). Für die Untersuchung des Kiefers ist die Zahnarztpraxis die erste Anlaufstelle. Von dort geht es bei Bedarf weiter in die Physiotherapie. Mehr zur Einordnung findest du auf unserer Seite zu Kieferschmerzen.

Dein Kiefer kann ein Teil der Lösung sein

Kopfschmerzen, die einfach nicht weggehen, zehren an den Nerven. Wenn dein Kiefer dabei mitspielt, hast du einen Ansatzpunkt, an dem du selbst arbeiten kannst. Mach diese Woche einmal den Schläfen-Check und nimm das Ergebnis mit zu deinem nächsten Zahnarzttermin.

Den großen Überblick über das Krankheitsbild bekommst du in unserem CMD-Ratgeber.

Häufige Fragen

Kann eine CMD wirklich Kopfschmerzen verursachen?+
Ja, die internationale Kopfschmerzklassifikation führt einen eigenen Kopfschmerz, der auf eine CMD zurückgeht (ICHD-3, 11.7). Er sitzt meist an der Schläfe und wird durch Kauen, Pressen oder Kieferbewegungen stärker (ICHD-3, 2018).
Woran erkenne ich, dass meine Kopfschmerzen vom Kiefer kommen?+
Typisch ist ein Schmerz an der Schläfe oder vor dem Ohr, der beim Kauen oder Zähnepressen zunimmt und sich durch Druck auf den Schläfenmuskel oder durch Bewegen des Kiefers auslösen lässt. Die sichere Einordnung gehört in eine zahnärztliche oder ärztliche Untersuchung (ICHD-3, 2018).
Hängen CMD und Migräne zusammen?+
Menschen mit Migräne oder Spannungskopfschmerzen haben deutlich häufiger eine schmerzhafte CMD als Menschen ohne Kopfschmerzen (Bizzarri et al., 2024). Ob das eine das andere auslöst, lässt sich aus diesen Beobachtungsstudien nicht sicher ableiten (Voß et al., 2024).
Hilft eine CMD-Behandlung gegen Kopfschmerzen?+
Eine Übersichtsarbeit fand Hinweise, dass eine Aufbissschiene die Häufigkeit und Physiotherapie die Stärke der Kopfschmerzen senken kann. Die Gewissheit dieser Ergebnisse ist niedrig bis sehr niedrig (Demont et al., 2025).

Quellen

  1. Headache Classification Committee of the International Headache Society (IHS). The International Classification of Headache Disorders, 3rd edition (ICHD-3). 11.7 Headache attributed to temporomandibular disorder (TMD). Cephalalgia 38(1), 1-211, 2018. ↗
  2. Tchivileva IE, Ohrbach R, Fillingim RB, Lin FC, Lim PF, Arbes SJ Jr, Slade GD. Clinical, psychological, and sensory characteristics associated with headache attributed to temporomandibular disorder in people with chronic myogenous temporomandibular disorder and primary headaches. The Journal of Headache and Pain 22, 42, 2021. ↗
  3. Réus JC, Polmann H, Souza BDM, Flores-Mir C, Gonçalves DAG, de Queiroz LP, Okeson J, De Luca Canto G. Association between primary headaches and temporomandibular disorders: A systematic review and meta-analysis. Journal of the American Dental Association 153(2), 120-131.e6, 2022. ↗
  4. Ashraf J, Närhi M, Suominen AL, Zaproudina N, Saxlin T. Temporomandibular-disorder-related pain as a predictor of severe headaches. Community Dentistry and Oral Epidemiology 50(3), 206-215, 2022. ↗
  5. Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Spannungskopfschmerzen. gesundheitsinformation.de, aktualisiert am 13. Juli 2022. ↗
  6. NHS. Temporomandibular disorder (TMD). National Health Service, UK, zuletzt geprüft 20. Juni 2023. ↗
  7. NHS. Giant cell arteritis. National Health Service, UK, zuletzt geprüft 14. August 2023. ↗
  8. Bizzarri P, Manfredini D, Koutris M, Bartolini M, Buzzatti L, Bagnoli C, Scafoglieri A. Temporomandibular disorders in migraine and tension-type headache patients: a systematic review with meta-analysis. Journal of Oral & Facial Pain and Headache 38(2), 11-24, 2024. ↗
  9. Voß LC, Basedau H, Svensson P, May A. Bruxism, temporomandibular disorders, and headache: a narrative review of correlations and causalities. Pain 165(11), 2409-2418, 2024. ↗
  10. NHS. Headaches. National Health Service, UK, zuletzt geprüft 17. April 2024. ↗
  11. Demont A, Benaissa L, Pitance L. Efficacy of Conservative Interventions Targeting Temporomandibular Disorders for Adults With Headache Disorders: A Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Oral Rehabilitation 52(6), 937-948, 2025. ↗
  12. National Institute of Dental and Craniofacial Research (NIDCR). TMD (Temporomandibular Disorders). NIH, zuletzt geprüft September 2026. ↗

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